Wellness, Wellnessurlaub Brandenburg

Reisebericht: Wellness-Kurzurlaub in der Prignitz

Uta M. aus Leipzig hat Wellness-Kurzurlaub mit 3 Übernachtungen
in unserem Wellnesshotel in Legde in der Prignitz gebucht.

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Fazit vorab:  - wir verlebten  erholsame und echte Wohlfühlstunden in dem herrlich ruhig gelegen Wellnesshotel in Legde ! bei Superherbstwetter im November…

Einige Tage vor Anreise buchte ich eine zusätzliche Anwendung (Gesichts-Nackenmassage incl. Reinigung) dazu. Dafür musste ich beim telefonieren, am Sonntag, doch etwas Geduld haben, erst beim 3. Anruf nach 18.00 Uhr erreichte ich jemanden an der Rezeption und mein Wunsch wurde freundlich registriert, ebenso positiv wurde die Änderung akzeptiert, dass mein Mann anstelle der Fußmassage gern eine Nackenmassage möchte.

Die; Anreise am Donnerstag von Leipzig-Holzhausen nach Legde erfolgte ab Nauen; mit einem Navi bei Eingabe der Postleitzahl und der Straße Wittenberger Straße 1, wurden wir doch glatt nach Bad Wilsnack in die Wittenberger 1 geschickt! Erst nach Eingabe o h n e Postleitzahl, nur „Legde und Wittenberger 1“ fand unser Navi die richtige Adresse.
Ein kleiner Abstecher führte uns während der Anreise nach Havelberg, wo wir nach einer kurzen Stärkung und kleiner Runde zu Fuß die Altstadt - leider nur im Nebel - erkundeten.

Nach 15.00 Uhr trafen wir in der Rezeption ein, erhielten unseren Anwendungsplan und wurden freundlich und persönlich zu unserem Zimmer in der Villa begleitet.
Ein farbenfreundliches, sauberes Doppelzimmer hat uns 3 Nächte lang beherbergt. Die Frage nach der Möglichkeit, einen 2. Zimmerschlüssel zu erhalten, konnte die Angestellte nicht positiv beantworten, das war aber im Verlaufe unseres Aufenthaltes dann nicht erforderlich, da der Schlüssel immer über die Rezeption (bis 16.00 Uhr) zu bekommen war. (zum Verständnis: mein Mann hatte wie immer sein Mountainbike dabei, ich wandere um diese Jahreszeit lieber, so sind wir manchmal zu unterschiedlichen Zeiten im Hotel, und da hat man halt gerne jeder einen Schlüssel… das Mountainbike konnte in einem Gebäude neben der Rezeption gut untergestellt werden ! Also - alles prima gelöst !)

Ein Rundgang durch Legde war unserer erste Aktivität vor Ort: Wo sollen hier die ca 500 Einwohner wohnen? Wo sind hier zum Donnerstag Nachmittag gegen 17.00 Uhr überhaupt Leute ? Aber für uns wirklich DIE ECHTE; Ruhe und WIRKLICHE Idylle: ein Trabant fuhr die alte Dorfstraße entlang, an einem Haus wurde gewerkelt, sonst waren die Bordsteine hochgeklappt…und ein bisschen schien uns hier die Zeit stehengeblieben, so wie etwa vor der Wende … ist das der Preis für soviel herrliche Natur? 80% Alte und 20 % Jugend vor Ort …

Da war der angrenzenden Reiterhof regelrecht belebt, der übrigens das Richtige für unsere Tochter als Reitsportfan wäre… und damit ist sie die erste Anwärterin auf den möglichen Gutschein von 50,- Euro, den ich mir hier hoffentlich verdiene…
Vom Spaziergang zurück, verdienten wir uns erstmal noch gemeinsam das Abendbrot durch einige Runden… Schwimmen im gepflegten kleinen Schwimmbad des Hotels. Die zur Verfügung stehenden Bademäntel sind für unsere Konfektionsgrößen M sehr komfortabel und äußerst geräumig !

Unser erstes Abendessen im Schimmelreiter war insofern interessant, da insgesamt nur 6 Personen im Restaurant von der Köchin persönlich (gleich in der Küchenschürze) bedient und bekocht wurden. Und dies freundlich sowie zügig. Die Vorspeise bestand aus 3 großen dünnen Tomatenscheiben mit Mozzarella. Beim Hauptgericht gab es entweder gefüllte Paprikaschote mit Gemüsereis oder gebratenen Fisch mit Gemüsereis. Entschieden uns für Fisch mit einer schmackhaften Honig-Senfsoße. Unsere Getränke mussten wir bar bezahlen. Darüber etwas verwundert, bekamen wir die Auskunft: "Getränke werden jetzt nicht mehr auf´s Zimmer geschrieben! " Ach so…! Also holte mein Mann was Bares, denn nur Bares ist Wahres…!!!! Als Dessert dann noch leckeres Fürst-Pücklerfruchteis.

Gut geschlafen erwachte ich am nächsten Morgen doch schon um 6.30 Uhr - erstaunlich viel Straßenverkehr belebte die Straße vor der Villa - zum Freitag Frühmorgen sicher nichts Besonderes, aber für die wenigen Einwohner doch erstaunlich viel Autos und Landmaschinen unterwegs…

Dann das erste Frühstück in angenehmer Atmosphäre: frisch und appetitlich auf dem Buffet angerichtet, wurde uns sogleich angeboten, zwischen Spiegel – Rüher - oder gekochtem Ei zu wählen. Der sehr sehr milde Magen- und Blutdruckschonende Kaffee war nichts für uns richtige Bohnenkaffeetrinker, da halfen wir mit eigenem Espressopulver nach. (Dies wurde von der Bedienung sofort registriert und nachgefragt, ob wir neuen Kaffee wünschen). Aber unser Problem war ja schon gelöst.
Kultureller Höhepunkt während des Frühstücks: die schon am Abend zuvor laufende, eintönige Panflötenmusik…

Erste sportliche Betätigung meinerseits war eine 90 min. Wanderung und Pferdehofbesichtigung, mein Mann fuhr in dieser Zeit eine Runde Rad. Dann frisch geduscht zu den ersten Wellnessanwendungen: Hot stone Massage und Ölbad, von uns Beiden als sehr angenehm und wirklich entspannend empfunden. Als Wellness-Massagen-Neulinge hatten wir kein bislang vergleichbares Erlebnis. Doch möglicherweise ist gerade das Maßstab für einen echten ehrlichen ersten Eindruck, mal was richtig entspannendes für Körper und Seele zu tun, das man in dieser Form zu Hause nicht erleben kann …

Nach einer angemessenen Erholungspause im Zimmer erkundeten wir per Auto dann noch etwas die Umgebung. Mein Mann ließ mich seine Radtour „nacherleben“ und bei kaltem Wind und herrlichstem Sonnenschein bewunderte ich die Mündung der Havel in die Elbe.
Ein großer Schwarm von Wildgänsen machte in nächster Nähe Rast auf der Elbwiese und langsam begann die Abenddämmerung… Soviel Romantik nach soviel Wellness ist echt unbezahlbar. Jetzt aber bitte nicht die Preise erhöhen! In Bad Wilsnack noch die spektakuläre Wunderblutkirche besichtigt, ein paar kleinere Einkäufe erledigt und zurück zum Hotel.

Bei soviel angenehmen Zeitvertreib hatte ich doch glatt vergessen, an den 11.11. , 11.11.Uhr zu denken!!!
Aber das haben wir dann vor dem Abendbrot mit einem zünftigen Obstler nachgeholt!
Diese Mahlzeit begann mit gebackenem Camembert als Vorspeise. Dann entschieden wir uns für Schnitzel mit Bratkartoffeln bzw. Pommes frites. Es war keine Gemüse oder Salatbeilage dabei, das Schnitzel wurde hörbar frisch geklopft und mit einem Spiegelei garniert, alles sehr schmackhaft zubereitet. Zu dieser Mahlzeit waren Serviererin und Köchin anwesend, auch gab es wohl ein paar Gäste mehr als am Vorabend.
Musikalische Umrahmung erfolgte nicht wieder per Panflöte… sondern es erklang eine Ave Maria Version bis hin zur verpoppten Merry Christmas Variation um uns bei dem herrlichen Herbstwetter endlich in Weihnachtsstimmung zu bringen?)
Rote Kirschgrütze mit Vanillesoße gab es zum Dessert, dann half uns die freundliche Serviererin noch mit einem privaten Feuerzeug aus, da es im Restaurant keins zu kaufen gab. Übrigens nicht zum Rauchen, sondern zum Teelichtwellnessambiente erzeugen im Hotelzimmer…

Samstag begann wie gehabt mit dem leckeren Frühstücksbuffett und ebenso gutem Service wie bisher. Auffällig viele Leute, mindestens 10 Personen, waren im Restaurant. Am Wochenende ist demnach erst der echte Wellnessbetrieb; im Gange und man brauchte nun auch keine warme Jacke mehr zum Essen im besser heizten Restaurant…
Die Anwendungstermine standen ab 14.30 Uhr, deshalb hatten wir herrlich viel Zeit, die zu einem kombinierten Wander-Moutainbikeausflug in und um Kyritz genutzt wurde.
Mein Mann fuhr herrliche Single Trails entlang der Kyritzer Seen und kam als Radsportfan auf seine Kosten. Ich erkundete Kyritz per Fuß, wärmte mich zwischendurch in einem Kaffee am Markt auf und genoß auch die freie Zeit zum Sauerstoff tanken , bevor wieder massiert wurde.

14.20 Uhr für den Herrn die Welldhara Massage, für mich 14.30 Uhr die Gesichtsbehandlung bevor auch ich anschließend in den Genuß der Ganzkörpermassage inclusive Fußmassage kam.
Die kosmetische Gesichtsreinigung mit anschließender Gesichtsmassage war angenehm und wohltuend, der Raum im Vergleich zum Massageraum fast zu warm.

Der dezente Versuch, die kosmetischen Pflegeprodukte der hauseigenen Kosmetikfirma anzubieten, schlug bei mir fehl, da ich selbst hochwertige Kosmetik als Angestellte einer Apotheke tagtäglich verkaufen darf …
Die Welldharamassage inclusive der Fußmassage empfand ich persönlich etwas weniger angenehm als die Hot Stone Massage. Es fehlte sicher nur die Wärme der Steine oder der Temperaturunterschied zum Kosmetikraum war einfach zu groß. Das Massieren selbst wurde als einwandfrei professionell empfunden.
Von Kopf bis Fuß verwöhnt und gepflegt erholten wir uns im Hotelzimmer.
(Die ordentliche Reinigung des Zimmers erfolgte immer während wir zum Frühstück waren.) Auch mein Mann, als ehemaliger Radsportler an Massagen von Physiotherapeuten gewöhnt, empfand die Ganzkörpermassage als wohltuend und professionell.

Dritter und letzter Halbpensionsabend im Restaurant Schimmelreiter: Kräftige Brühe mit ordentlich viel Fleischklopsen als Einlage – sehr lecker- als Vorspeise. Die Wahl zwischen den beiden Hauptgerichten viel nicht schwer, entweder Pangasiusfisch oder Hühnerbrust überbacken mit Pfirsich und Käse, Fisch hatten wir Donnerstag also bestellten wir Hühnerbrust. Auf die Frage nach einer Gemüse oder Salatbeilage wurde uns ein kleiner Salatteller dazu empfohlen.
Zum Dessert bekamen wir 2 Kugeln Eis, optisch ansprechend; serviert.
Auf der Getränkerechnung für diesen Abend erschienen nicht die zwei kleinen zusätzlichen Salatteller . Auf Nachfrage erfuhren wir, dass diese auf´s Haus gehen. Deshalb viel an diesem Abend halt das Trinkgeld entsprechend großzügig aus …

Unser erster Wellnessurlaub war rundum prima, so ließen wir uns am Sonntag früh das Frühstück noch mal richtig schmecken, bezahlten gegen 10.00Uhr die Rechnung und fuhren mit Tankstopp knappe 3 Stunden von Legde nach Leipzig.

 

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